IBD Passport bietet eine weltweite Liste von Zentren für entzündliche Darmerkrankungen mit Kontaktinformationen, Impfempfehlungen und Informationen über den Zugang zum lokalen Gesundheitssystem in jedem Land. Sie müssen ein registrierter Benutzer von IBD Passport sein, um diese Informationen einsehen zu können. Dies ist jedoch kostenlos und dauert weniger als eine Minute. Hier registrieren.

Zurück

CED und Impfungen

Zuletzt aktualisiert 20/04/2024

Impfungen, Reiseerkrankungen und CED

Die folgenden Informationen sollen Ihnen einen Überblick über das Thema Impfungen in Bezug auf CED geben, sie können und sollen eine individuelle Beratung durch einen CED-Spezialisten nicht ersetzen.

Impfungen

Impfungen sind eine sehr effektive Möglichkeit, vor einigen infektiösen Reiseerkrankungen zu schützen. Leider gibt es keinen Impfplan, der für alle Reisen und alle Reisenden passt. Die Impfempfehlungen und Möglichkeiten sind abhängig von Ihrer aktuellen Medikation, davon, welche Impfungen Sie in der Vergangenheit bereits erhalten haben, vom Reiseland und der Reisedauer.

Es ist sinnvoll 8-12 Wochen vor Beginn Ihrer Reise ein reisemedizinisches Zentrum oder eine reisemedizinische Beratungsstelle aufzusuchen, um das Risiko deiner Reise abschätzen zu lassen und ggf. Vorkehrungen treffen zu können. Eine Liste von Zentren und Ärzten mit einer entsprechenden Weiterbildung findest sie unter https://www.crm.de/beratungsstellen/index.asp

Schwächt CED das Immunsystem?

Nein, die Tatsache, dass Sie unter Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa leiden, heißt nicht, dass Sie ein schwaches Immunsystem haben (immunsupprimiert sind), und die Krankheit schwächt dieses auch nicht im Verlauf. Leider führen jedoch die Medikamente, die Sie wegen Ihrer Grunderkrankung einnehmen müssen, zu einer Schwächung des Immunsystems 3. Trotzdem sollte Sie das nicht vom Reisen abhalten, es ist jedoch wichtig Vorkehrungen zu treffen und das individuelle Reiserisiko vor Beginn der Reise einzuschätzen. 

Was bedeutet „immunsupprimiert“?

Der Begriff „immunsupprimiert“ beschreibt, dass das Immunsystem geschwächt ist und der Patient dadurch ein höheres Risiko hat, (opportunistische) Infektionen zu erleiden. Opportunistische Infektionen, werden durch Erreger ausgelöst, welche für Patienten mit einem normalen, nicht geschwächten Immunsystem ungefährlich sind. Erst eine Schwächung des Immunsystems, z.B. durch Medikamente, führt dazu, dass diese Erreger krank machen können.

Wenn Sie immunsupprimierende Medikamente (Immunmodulatoren, Biologika, Steroide) einnehmen, ist Ihr Risiko höher an einer Reise-assoziierten Infektion zu erkranken. Daher wird empfohlen, bei Reisen in Risikogebiete eine Immunisierung durchführen zu lassen. 3

Ihre CED sollte Sie prinzipiell nicht von Auslandsreisen abhalten, es kann jedoch sinnvoll sein bestimmte Hochrisikogebiete zu meiden um dein Infektionsrisiko zu reduzieren. Eine individuelle Beratung kann durch einen Reisemediziner durchgeführt werden. 3

Was sind immunsuppressive/immunmodulatorische Medikamente?

Immunsupressive, immunsupprimierende oder immunmodulierende Medikamente sind Medikamente, die häufig für die Behandlung von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa eingesetzt werden und das Immunsystem des Patienten schwächen.

Darunter zählen:

  • Steroide/Corticosteroide* – Prednisolon, Budesonide, Hydrocortison, Cortiment u.a.
  • Azathioprin - Aza, Imurek, Imurel, Zytrim
  • Methotrexat - MTX, Lantarel, Metex, Trexject u.a.
  • Ciclosporin und Tacrolimus - Deximune, Ikervis, Sandimmun, und Prograf, Tacni, Tacro u.a.
  • Anti-TNF-Antikörper: z.B. Remicade, Remisa, Inflectra (Infliximab), Humira, Amgevita, Imraldi (Adalimumab), Simponi (Golimumab), Cimzia (Certolizumab)
  • Andere Biologica: Entyvio (Vedolizumab), Stelara (Ustekinumab), Xiljanz (Tofacitinib)

Wenn Sie eins oder mehrere der oben aufgeführten Medikamente einnehmen und regelmäßig ins Ausland reist oder eine Reise in Schwellen- oder Entwicklungsländer planen, solltest Sie vorher mit deinem CED-Spezialisten/CED-Team und/oder einem Reisemediziner sprechen.

Impfungen - Daran sollten Sie denken 11

Bezüglich Reiseimpfungen gibt es verschiedene Punkte, die Sie erwägen solltest - unter anderem:

  • Reiseland oder alle Länder, die Sie besuchen möchten – Verschiedene Infektions- und Reiseerkrankungen treten vor allem in speziellen Gebieten der Welt auf.
  • Reisezeit – Einige Erkrankungen treten jahreszeitenabhängig auf, z.B. vermehrt in der Regenzeit
  • Unterbringungen und Umgebung – Ganz allgemein ist das Erkrankungsrisiko in ländlichen Gebieten oft höher als in Städten. Wenn Sie Sich für eine Rucksackreise entschieden haben, kann das Erkrankungsrisiko höher sein, wenn Sie in Hostels und auf Camping Plätzen übernachten, als wenn Sie sich für ein Hotel entscheiden.
  • Länge der Reise – Je länger die Reise ist, um so höher ist das Risiko zu erkranken
  • Alter und Ihre Gesundheit – Das Risiko zu erkranken ist unter anderem anhängig von Ihrem Gesundheitszustand, der Medikation und ihrem Alter. Auch die Möglichkeit einer Impfung hängt häufig von diesen Punkten ab, so sind zum Beispiel manche Impfungen unter immunsuppressiver Therapie nicht möglich.
  • Pläne im Ausland – Hinsichtlich der medizinischen Vorsichtsmaßnahmen macht es einen großen Unterschied, ob Sie planen, den Tag vor allem am Pool zu verbringen oder ob Sie die meiste Zeit draußen z.B. beim Tracking oder mit Arbeit auf dem Land verbringen werden
  • Freiwilligenarbeit/ Work and Travel / Arbeit in Krisengebieten – Wenn Sie in ihrem Urlaub in der Landwirtschaft, mit Kindern oder sogar in einem Flüchtlingslager arbeiten, ist das Risiko mit verschiedenen Erkrankungen in Kontakt zu kommen, deutlich erhöht.
  • Arbeit im medizinischen Bereich – Für medizinische Arbeit im Ausland werden häufig zusätzliche Impfungen empfohlen.
  • Arbeit mit Tieren – wenn Sue mit oder in der Nähe von Tieren arbeitest, ist das Risiko von Erkrankungen, die von Tieren übertragen werden (z.B. Tollwut), deutlich erhöht.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, solltest Sie Ihren behandelnden Arzt oder einen Reisemediziner mindestens 8 Wochen vor Reisebeginn aufsuchen, da einige Impfungen mit zeitlichem Abstand zur Reise gegeben werden müssen oder mehrere Gaben benötigen.

Arten der Impfung

Man unterscheidet sogenannte „lebende“ (attenuierte) und „tote/abgetötete“ Impfstoffe 2,4 Wenn du immunsupprimierende Medikamente einnimmst, darfst du keine Lebendimpfstoffe erhalten.

Lebendimpfstoffe - Diese Form des Impfstoffes enthält lebende, aber im Labor veränderte und abgeschwächte Bakterien oder Viren, die dem Immunsystem einen starken Schutz gegen die Erkrankung „beibringen“, jedoch selbst keine Krankheit auslösen können. Für Menschen, deren Immunsystem durch Medikamente oder andere Erkrankungen geschwächt ist, sind Lebendimpfungen kontraindiziert.

Totimpfstoffe - Bei dieser Form des Impfstoffes wurde das Bakterium/der Virus im Labor abgetötet, oder es wird nur ein Bestandteil des Erregers verwendet, um eine Impfantwort hervor zu rufen. Diese Impfungen sind auch für Menschen mit geschwächtem Immunsystem sicher.

Diese Tabelle führt Lebendimpfstoffe auf: 12

Polio (Kinderlähmung) Schluckimpfung (die Impfung in Spritzenform enthält einen Totimpfstoff)
Masern, Mumps, Röteln (MMR)
Windpocken, Gürtelrose (Herpes Zoster, VZV) - in Deutschland wurde gegen Gürtelrose ein neuer Totimpfstoff zugelassen
Gelbfieber
Cholera (Eine Schluckimpfung ist auch als Totimpfstoff erhältlich)
Schluckimpfung gegen Typhus (Die Spritzimpfung enthält einen Totimpfstoff)
BCG (Tuberkuloseimpfung)
Nasale (Spray) Grippeimpfung (Die Spritze enthält einen Totimpfstoff)
Rotavirus (nur für Kinder zugelassen)
Adenovirus
Pocken

Was soll ich machen, wenn ich eine Lebendimpfung brauche, aber bereits immunsuppressive Medikamente einnehme?

In verschiedenen internationalen Leitlinien3,12 wird die Möglichkeit einer Lebendimpfung nach Ende der immunsuppressiven/immunmodulatorischen Therapie aufgeführt. Der Zeitraum zwischen Ende der Medikamenteneinnahme und Impfung muss dabei mindesten 1-6 Monate betragen,3,12 , daher ist eine frühzeitige Beratung durch deinen CED-Spezialisten/dein CED-Team oder einen Reisemediziner notwendig.

Für manche Impfungen stehen alternative Totimpfstoffe zu Verfügung, die auch während einer fortgesetzten immunsuppressiven Therapie verwendet werden können. (Siehe Tabelle oben)

Wie lange sollte ich nach einer Lebendimpfung warten, bevor ich eine immunsuppressive Medikation erhalten kann?

Zwischen der Impfung und dem Beginn einer immunsuppressiven Therapie sollten mindestens 3 Wochen liegen.3 Den genauen Zeitplan solltest Sie mit Ihrem behandelnden CED-Spezialisten besprechen.

Beenden Sie Ihre Therapie nie selbstständig, ohne mit deinem Arzt zu sprechen

Die unten aufgeführte Tabelle beinhaltete Impfungen, die Sie unter Umständen benötigen 1,5. unterteilt in

  • Routineimpfungen
  • Empfohlene Reiseimpfungen (vor Reisen in bestimmte Länder oder Gebiete)
  • Benötigte Reiseimpfungen (durch die Internationale Gesundheitsorganisation in den Reisevorschriften für bestimmte Länder vorgeschrieben)

Bitte beachten Sie, dass es sich um eine Liste von der Weltgesundheitsorganisation handelt1, welche sich entsprechend deines Herkunftslandes unterscheiden kann.

Bitte lassen Sie sich immer durch Ihren behandelnden CED-Spezialisten, Ihren Hausarzt oder einen Reisemediziner beraten.

Impfungen 1,5

Routineimpfungen Empfohlene Reiseimpfungen (die Relevanz der Impfung ist abhängig vom Reiseland) Benötigte Reiseimpfungen (Nur in bestimmten Reiseländern)
Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten (Pertussis)
,
Hepatitis B (Hep B)
Haemophilus influenzae Type B

Human papilloma virus (HPV)

Influenza (Grippe)

Masern, Mumps, Röteln

Pneumokokken

Poliomyelitis (Polio)

Rotavirus 

Tuberculosis (BCG)
Windpocken
Cholera 
Hepatitis 

Japanische Enzephalitis

Meningokokken
 Tollwut

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Typhus
Gelbfieber
Gelbfieber

Länderspezifische Impfempfehlungen findest Du auf unserer interaktiven Weltkarte

Malaria 6

Malaria ist eine Infektionserkrankung der roten Blutzellen, die durch Moskitos übertragen wird. Das Malariarisiko ist abhängig vom Reiseland, der Jahreszeit, dem Klima und der Höhenregion.

Der Schutz vor Mückenstichen ist die beste Möglichkeit sich vor Malaria zu schützen:

  • Benutzen Sie Mückenschutzmittel/Insektenschutzmittel mit 50% DEET. Als Orientierungshilfe kann man bei einem DEET-Gehalt von 20% mit einem Schutz von 1-3 Stunden, bei 30% von 6 Stunden und bei 50% von einem Mückenschutz bis zu 12 Stunden ausgehen. Wenn Sonnenschutz und Mückenschutz benötigt werden, sollte das DEET-haltige Antimückenspray nach dem Sonnenschutz aufgetragen werden, da DEET die Wirkung der Sonnencreme reduzieren kann, Sonnencreme jedoch keinen Effekt auf die Wirksamkeit von DEET hat.
  • Benutzen Sie ein Mückennetz, wenn Sie draußen oder in einer ungeschützten Unterbringung (keine Mückennetze vor den Fenstern) übernachten. Ideal sind Mückennetze, die mit Insektiziden vorbehandelt sind. Der Schutz durch Mückennetze gegen Malaria wird mit bis zu 50% angegeben.6
  • Tragen Sie lange Bekleidung. Soweit es die klimatischen Bedingungen zulassen, versuchen Sie lockere, langärmliche und die Beine bedeckende Kleidung zu tragen. Socken und geschlossene Schuhe sind vor allem nach Sonnenuntergang wichtig. Achten Sie darauf, dass möglichst wenig Haut den Mücken zugänglich ist, dieses ist die beste Vorbeugung vor Stichen.

Vorsichtsmaßnahmen in der Unterbringung

  • Klimaanlagen und Ventilatoren kühlen die Raumluft und reduzieren damit das Risiko von Mückenstichen.
  • Fenster und Türen sollten mittels feinmaschiger Moskitonetze geschützt werden, kontrolliere, ob diese die Öffnungen komplett abschließen und keine Löcher haben.
  • Kontrollieren Sie den Raum vor der Dämmerung auf Insekten, die den Tag über reingekommen sein können und nutze Insektenspray als Schutz. Wenn Elektrizität zur Verfügung steht, können verschiedene Mückenschutzsysteme für die Steckdose (Elektroverdampfer, Ultraschall, Insektenfallen) genutzt werden.

Symptome bei Malaria 7

Die Symptome einer Malaria treten ca. 7-18 Tage nach einem Mückenstich auf und sind zu Beginn oft mild und schwierig zu identifizieren.

Typische Beschwerden sind:

  • Erhöhte Körpertemperatur und Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Starkes Schwitzen
  • Schüttelfrost
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Muskelschmerzen/Gliederschmerzen
  • Durchfall

Anti-Malariamittel

Es gibt unterschiedliche Anti-Malariamittel, die abhängig vom Reisegebiet und dem Reisezeitraum empfohlen werden. Die Details solltest Du vor der Reise unbedingt mit einem Reisemediziner besprechen und dabei sicherstellen, dass dieser über deine CED und deine Medikation Bescheid weiß.

Die Anti-Malariamedikamente Daraprim and Vibramycin (Doxycycline) können mit Methotrexat interagieren und die Nebenwirkungen des Medikaments verstärken. 9,10

Solltest Sie Methotrexat einnehmen und planen, in ein Malariagebiet zu reisen, ist eine spezialisierte Beratung unter allen Umständen dringend zu empfehlen.

Zu den Nebenwirkungen von Anti-Malariamedikamenten gehören Magen-Darm-Beschwerden und Photosensibilität (erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonne), daher ist es wichtig, guten und hohen UVA/UVB-Sonnenschutz zu verwenden. Anti-Malariamittel müssen unbedingt in richtiger Dosierung und über den empfohlenen Zeitraum eingenommen werden. Bei Unsicherheit solltest Du unbedingt mit dem verschreibenden Arzt Rücksprache halten.

Tuberkulose3

Menschen mit CED, die lange Reisen wie ein Auslandsjahr in Entwicklungsländern planen, in günstigen Unterbringungen übernachten oder in Flüchtlingsprojekten arbeiten, haben ein hohes Risiko sich mit Infektionserkrankungen wie Tuberkulose anzustecken.

Wenn Sie eine längere Reise in ein Tuberkuloserisikogebiet planen (siehe unten), sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt über ein Screening auf latente Tuberkulose reden. Wenn der Test vor Reiseantritt negativ ist, sollte er 8–10 Wochen nach deiner Rückkehr wiederholt werden.3

Gebiete mit moderatem bis hohem Tuberkuloserisiko sind:

  • Große Teile Afrikas
  • Zentralamerika
  • Teile Südamerikas
  • Süd und Süd-Ost-Asien außer Japan
  • Mittlerer Osten, außer Israel
  • Die Staaten der früheren Sowjetunion

Gelbfieber 7

Das Gelbfiebervirus tritt in tropischen und subtropischen Gebieten Südamerikas und Afrikas auf und wird durch infizierte Mosquitos auf den Menschen übertragen. 7

In einigen Ländern ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben, sodass eine Einreise nur mit dem Nachweis einer Impfung (Impfpass oder Zertifikat) möglich ist. In manchen Ländern ist der Nachweis einer Impfung auch notwendig, wenn Sie aus Gelbfiebergebieten einreisen.8 Wenn bei Ihnen aufgrund einer Erkrankung oder der Medikation eine Kontraindikation gegen die Impfung besteht, muss dieses im Zertifikat aufgeführt werden.

Eine detaillierte Liste der Gelbfiebergebiete und der Reiseländer, die eine Gelbfieberimpfung vorschreiben, finden Sie auf der Website der Weltgesundheitsorganisation http://www.who.int/ith/ITH_Annex_I.pdf?ua=1

Hier finden Sie auch weitere Informationen über die Erkrankung und ihre Prävention. http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs100/en/

Reise- und tropenmedizinische Beratung

https://tropeninstitut.charite.de
https://www.dtg.org
https://www.bnitm.de
https://www.crm.de
https://www.die-reisemedizin.de/index.html
https://www.fit-for-travel.de

Sources of information

  1. World health organisation http://www.who.int/ith/vaccines/en/
  2. National institute of allergy and infectious disease http://www.niaid.nih.gov/topics/vaccines/understanding/Pages/typesVaccines.aspx
  3. Rahier JF, et al, Second European evidence-based consensus on the prevention, diagnosis and management of opportunistic infections in inflammatory bowel disease, J Crohns Colitis (2014), http://dx.doi.org/10.1016/j.crohns.2013.12.013
  4. Viget N et al (2008) Opportunistic infections in patients with inflammatory bowel disease: prevention and diagnosis. Gut, 57, 549-558
  5. The Department of Health. Greenbook: immunisation against infectious disease. https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/147827/Green-Book-Chapter-7.pdf
  6. The Health protection agency (2013). Guidelines for Malaria prevention for travellers from the UK. http://www.hpa.org.uk/webc/HPAwebFile/HPAweb_C/1203496943523
  7. NHS choices. Symptoms of Malaria http://www.nhs.uk/Conditions/Malaria/Pages/Symptoms.aspx
  8. World Health Organisation Yellow fever fact sheet http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs100/en/
  9. Electronic medicines compendium Daraprim summary product characteristics information. http://www.medicines.org.uk/emc/medicine/729 last accessed 10/10/2014.
  10. Electronic medicines compendium Vibramycin (Doxycycline) summary product characteristics  informatiom. http://www.medicines.org.uk/emc/medicine/20879. Accessed 10/10/2014.
  11.  NHS Choices. Travel Immunisations http://www.nhs.uk/Conditions/Travel-immunisation/Pages/Introduction.aspx  Accessed 10/7/2015
  12. Center for Disease Control and Prevention Epidemiology and Prevention of Vaccine-Preventable Diseases, 13th Edition http://www.cdc.gov/vaccines/pubs/pinkbook/downloads/appendices/B/us-vaccines.pdf  Accessed online 10/7/2015

Zurück